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SERPs – Search Engine Result Pages

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Wissen statt googlen

Was SERPs sind

Die Abkürzung SERP bezeichnet die Ergebnisseiten einer Suchmaschine, die nach einer Suchanfrage generiert und ausgeliefert werden und auf denen die Suchergebnisse gelistet sind.

Die Abkürzung SERP ist aus der englischen Sprache übernommen worden. Sie steht für Search Engine Result Pages. Übersetzt heißt es Suchergebnisseiten. Dieser Begriff wird aber weniger oft verwendet. Im Allgemeinen wird von Suchergebnissen oder Serps gesprochen und geschrieben.

Heutzutage werden viele Websiten über die Suchmaschine Google angesteuert und erhalten Besucher. Daher ist das Ranking für einen Website-Betreiber von großer Bedeutung. Denn nur wenn die Unterseiten einer Website möglichst weit oben in den SERPs bei relevanten Keywords steht, kann mit interessierten Nutzer gerechnet werden. Gemäß des SEO Tool Anbieters Sistrix, klicken etwa 28,5% auf die erste Position bei Google (Quelle hier).

Eine Suchmaschine, klassischerweise Google oder Bing, liefert nach einer eingegebenen Suchanfrage die Treffer für eine Suchphrase oder ein Schlüsselwort auf eigens dafür generierten Ergebnisseiten aus. Diese werden üblicherweise als Liste dargestellt. Üblicherweise zeigt Google zehn Snippets, also Suchergebnisse an. Jedoch unterscheidet sich die Darstellung der SERPs je nach Suchanfrage.
Zudem definiert die Suchintension das SERP-Layout und bestimmt wieviele Klicks zu einem Keyword möglich sind. Zum Beispiel beantwortet Google seit dem Hummingbird Update auch Fragen selbst auf den Suchergebnisseiten. Logischerweise klickt ein Nutzer nicht noch auf ein Snippet, wenn ihre oder seine Frage von Google bereits beantwortet wird.

Ausschnitt aus den Suchergebnisseiten von Google
Snippet von 3S+WebDesign aus den SERPs

Ein Snippet setzt sich aus dem Permalink dem SEO Title und der Meta Description zusammen. Diese Daten werden vom SEO oder Webseitenbetreiber selbst eingestellt. Entweder per Code oder über das Backend des jeweiligen CMS. Und die Daten sind immens wichtig, entscheiden Sie doch darüber, ob ein Nutzer auf deine Webseite klickt oder nicht. Üblicherweise enthält der Title und die Description die Keywords und soll zum Klicken animieren. Dabei hat circa 156 Zeichen zur Verfügung, aber auch die Pixelbreite spielen eine Rolle. Google liefert Desktop und Mobile Snippets aus, allerdings hat man als SEO oder Webmaster keine Möglichkeit unterschiedliche Versionen von Meta Description oder SEO Title anzulegen.

Google korrigiert Snippets auf eigene Faust!

Manchmal ersetzt Google die Eingaben und erstellt aus dem Text auf der Website und den Überschriften eigenständig ein Snippet. Dies kann aus mehreren Gründen passieren. Ein Grund ist, das Google die Seite zu einem Keyword ausliefert, wo der Algorythmus zu dem Ergebnis kommt, das Snippet passe nicht zu der Suchanfrage. Ein anderer Grund kann Überoptimierung sein oder das Google beim Abgleich zum Schluss gelangt, das Teile des Snippets nicht zum Inhalt passen. In jedem Fall ist eine Prüfung und Optimierung der Snippets notwendig.

Aktuell schreibe ich persönlich meine Snippets erst mal komplett selbst. Zur Prüfung verwende ich dann das kostenlose SEO Tool für Snippets von Sistrix. Zudem verwende ich Plugins wie Yoast oder Rank math (Bei WordPress Projekten).

Die Suchmaschinen verwenden die Tests und Erfahrungen aus den Suchanfragen und den SERPs permanent zur Optimierung Iherer Suchergebnisse. So wissen Sie ziemlich genau, welche Seiten und Inhalte die Nutzer erwarten. Für einen SEO sagen die Suchergebnisse damit schon einiges aus. Denn es lässt sich ableiten, welche Inhalte für ein Keyword auf der zu optimierenden Seite geschaffen werden müssen, um für Google relevant zu sein. Auch wenn es reizvoll erscheint, sich von der Masse der Konkurrenz abzuheben. Sie brauchen das Rad nicht neu zu erfinden!